Aktuelles aus dem Verein

Während ihres Deutschlandbesuchs im Mai 2017 waren die Generaloberin Schwester Stella und die Oberin eines Kinderheimes, Schwester Regina, auch einige Tage bei unserer Gruppe in Dülmen zu  Gast.


Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Dülmen 

Eintrag ins Goldene BuchAnlässlich  des 75-jährigen Jubiläums der „Helpers of Mary“ und in Anerkennung unseres Vereins als einer der ältesten Helfergruppen der Marys in Deutschland durften sich die beiden Schwestern in das Goldene Buch der Stadt Dülmen eintragen. Der 1. Vorsitzende Bernd Schmitz berichtete der Bürgermeisterin Lisa Stremlau und der Presse über die aufopferungsvolle Arbeit der Schwestern. Der 2. Vor-sitzende Ewald Amshoff informierte über die Entstehung des Vereins, der durch Berichte und Erzählungen von Schwester Priscilla 1974 entstanden ist.

Für die beiden Marys war es ein besonderer Moment, sich in das Goldene Buch einzutragen, denn die Bürgermeisterin zeigte ihnen darin auch die Seite, wo sich vor genau 40 Jahren Schwester Priscilla in das Goldene Buch eingetragen hatte. Die Generaloberin erzählte der Bürgermeisterin über ihre oftmals schwierige Arbeit. Mit  dem Besuch bei der Bürgermeisterin wolle sie auch allen Dülmenern danken für die über 40-jährige Unterstützung durch Spenden und Gebete. Weiter berichtete sie über die Wichtigkeit der Spenden durch unsere Hilfsorganisation, die zu 100 % bei den von den Schwestern betreuten Projekten ankommen.

Die Bürgermeisterin war von der Persönlichkeit und der Ausstrahlung der Schwestern und deren bewundernswerter Arbeit sehr beeindruckt und wünschte den Schwestern alles Gute für ihren selbstlosen Einsatz. 



Einweihung einer Gedenktafel für Schwester Priscilla

Einweihung GedenktafelIn einer kleinen Feierstunde wurde von Schwester Stella und Schwester Regina eine Gedenktafel für Schwester Priscilla F.C. in der Nähe ihres Geburtshauses in der Tibergasse enthüllt und von Pfarrdechant Trautmann gesegnet. Durch diese Gedenktafel soll diese bescheidene Frau, aber doch so große und starke Dülmenerin geehrt werden. 

Schwester Priscilla wurde am 3. Oktober 1899 in Dülmen geboren, ihr Elternhaus stand in der Tibergasse 6. Im Januar 1931 ging sie als junge Missionarin nach Mumbai/Indien und arbeitete dort fast 50 Jahre zusammen mit Schwester Anna Huberta Roggendorf aus Mechernich im Findelkinderheim St. Catherine’s Home in Andheri. 1942 gründeten die beiden Schwestern die indische Schwesterngemeinschaft „Helpers of Mary“. Inzwischen arbeiten  350 Marys in 65 sozialen Zentren in Indien, Äthiopien und Kenia an den Brennpunkten der Not.   

Schwester Priscilla starb am 18. Dezember 1985 im Schwesternhaus ihres Ordens in Telgte.

 

 

AndheritreffenEnde Mai 2017 fand in Hamburg das Treffen der deutschen Andheri-Gruppen statt. Die Generaloberin der Helpers of Mary, Schwester Stella, und die Oberin Schwester Regina nahmen an diesem Treffen teil. Sie berichteten über ihre Arbeit in Indien, Äthiopien und Kenia. Es wurden bereits viele Verbesserungen für die Ärmsten der Armen erreicht, doch die Situation der Kinder, vor allem der  Mädchen, ist weiterhin sehr problematisch. Nach wie vor herrscht eine große Armut in Indien (62 % der Bevölkerung leben in Slums).

 

Info vom 16. Februar 2015

(Siehe Leserbrief vom 07.02.2015).
Im Anschluß ging es für eine weitere Woche nach Nord-Ost Indien. Der erste Weg führte uns zur Zentrale der Schwestern in der Nordprovinz in Varanasi.
Es ergab sich, dass der Besuch genau auf den indischen Nationalfeiertag (26.1.) fiel.
Somit konnten wir Dülmener eine sehr schöne Feier gemeinsam mit den Schwestern, den vielen Kindern, welche diese betreuen und einigen offiziellen Persönlichkeiten erleben. Neben dem Hissen der Flagge und Singen der Nationalhymne wurden von den Kindern zur Freude der Gäste viele verschiedene Tänze dargebracht. Nach dem offiziellen Teil wurden wir zu einem liebevoll vorbereiteten Frühstück in einen sehr kleinen und einfachen Raum eingeladen. Von dem Wenigen was sie selber zur Verfügung hatten wurde ein goßzügiges "Breakfest" organisiert. Von den Kindern und Schwestern gebastelte Geschenke wurde den deutschen Förderern als Geste des Dankes überreicht.
Der Dank der Leiterin der Nordprovinz, Schwester Reena, für die große Unterstützung der Spender der Andheri Kinder u. Leprahilfe Dülmen, ließ niemanden ungerührt.
Da unter den Reiseteilnehmern zwei Sänger waren, verabschiedete sich die Gruppe mit einem kleinen Kanon.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Varanasi begann der einwöchige touristische Teil der Reise an. Hier besichtigten wir u.a. den Palast der Winde in Jaipur,
das Rote For in Agra sowie das Taj Mahal. Müde von den Anstregungen und vielen Eindrücken, aber begeistert über die Arbeit der Marys landeten wir am 2.02.2015 in Frankfurt.
(Eine Auswahl an Bildern folgt in Kürze)

Info vom 28. August 2014

Dülmener Andheri - Vorsitzender besucht die “Helper´s of Mary“ in Äthiopien.

Seit 40 Jahren unterstüzt die Andheri - Kinder- u. Leprahilfe Dülmen den indischen Schwesternorden der “Helper´s of Mary“, der von der Dülmenerin Antonia Lehmkuhl mitgegründet wurde.
Vor 15 Jahren wurden die Schwestern nach Äthiopien gerufen.
Ein holländischer Bischof bat die Schwestern, einige von europäischen Schwestern verlassene Hilfsstationen zu übernehmen. Diesem Ruf wollten sich die “Helper´s of Mary“ nicht entziehen.
So begann ihr segensreiches Wirken in einem für sie fremden Land und fremder Kultur.
Um sich vor Ort ein Bild über die Aufgaben und die Arbeit der Schwestern zu machen, flog derVorsitzende der Dülmener Hilfsorganisation Bernd Schmitz zusammen mit einer Unterstützergruppe aus Lingen auf eigene Kosten vom 31.07.-17.08. nach Äthiopien.


Hier nun der Bericht:

In der Hauptstadt Addis Abeba haben die „Marýs“ ihre Zentralstation, welche durch deutsche Spendengelder finanziert wurde. Von hier aus werden 3 Aussenstationen, die weit im Landesinneren liegen betreut.
Alle Stationen wurden von den deutschen Gästen besucht. Hier darf man sich allerdings nicht eine Fahrt wie auf Deutschlands Straßen vorstellen. Die insgesamt rund 2000 Kilometer führten teilweise über halsbrecherische Pisten und durch Bachläufe. Die am weitesten entfernte Station Sakko liegt kurz vor der sudanesischen Grenze und ist bei Regenwetter selbst mit dem Allradjeep nicht immer erreichbar. Vor Ort gibt es keinen Handyempfang, in der Regel keinen Strom. Manchmal gibt es Wasser aus der Leitung. Unter diesen Vorraussetzungen betreuen 5 Schwestern ca. 12.000 Menschen. All diese Menschen leben in bitterster Armut. Wir haben uns die Behausungen der Menschen angesehen: Einige Bambusstangen in die Erde gesteckt um eine Fläche von ca. 3x4 Meter. Bambusbblätter dienen als Windschutz (die Tagestemperaturen lagen bei ca. 12 Grad). Eine offene Feuerstelle, ein Schlafplatz aus Bambus, eine verfilzte Decke. In so einer Hütte leben bis zu 8 Menschen, manchmal noch eine Ziege oder 1-2 Hühner. Für uns unvorstellbare Zustände.
Die Menschen dort besitzen in der Regel nur ihre Lumpen, die sie am Körper tragen.
Eine Schwester zeigte uns einen Mann, der einen völlig durchlöcherten Pullover trug.
„Den Pullover haben wir ihm vor ca. 3 Jahren geschenkt. Er hat nur diesen einen und trägt ihn Tag und Nacht.“
Schuhe für die Menschen sind die Ausnahme. Durch Barfußlaufen entstehen sehr häufig Infektionen. Dadurch kommt es oft zu der sogenannten “Elefantiasis“. Die Füße schwellen stark an und nehmen die Form eines Elefantenfußes an. Diese eitern und riechen dadurch extrem übel.
Was wir dort gesehen haben, hat uns auf das Tiefste erschüttert. Auf der anderen Seite sind wir von der professionellen und liebevollen Hilfe der „Marys“ begeistert. Völlig selbstverständlich wird jeder Patient wenn irgend möglich gepflegt und versorgt. Man hat sogar 2 Schuhmacher ausgebildet, um für die Elefantiasis-Patienten Spezialschuhe selber anfertigen zu können. Dieses Programm wurde bis vor einem Jahr von einer holländischen Gruppe finanziert. Da die Finanzierung ausblieb, gibt es für diese Patienten z.Zt. keine Möglichkeit Schuhe zu bekommen.
Auf die Frage an die Schwestern, wie sie dieses alles bewältigen, kommt die Antwort:
-Live for love- (leben für die Liebe). Dieses ist das Motto des Schwesternordens.
In den einzelenen Stationen wurde jeweils mit den Schwestern überlegt und geplant, welche Maßnahmen künftig für die Menschen vor Ort ergriffen werden müssen. Es wurde jeweils eine Aufgabenliste erarbeitet. Diese soll nach Wichtigkeit und Finanzierbarkeit - man ist ausschließlich auf Spenden angewiesen - abgearbeitet werden.
Trotz allem Elend sind die Schwestern keine Kinder von Traurigkeit. Im Gegenteil.
Mit ihrer Lebensfreude und Begeisterung für ihre Tätigkeit stecken sie viele andere an (so auch uns).
Zurück in der Hauptstadt hat man uns zu einer Schule geführt. Hier warteten ca. 200 alte Menschen auf die „Marys“. Man erklärte uns, dass es ein sogenanntes “Opa-Programm“ gibt. Hier werden den alten Menschen einmal im Monat 100 Birr (ca. 4 Euro) ausgezahlt. Auch dieses Programm wie alle anderen wird von den „Marys“ über Spenden finanziert. Die Menschen bekommen vom Staat keinerlei Unterstützung wie z.B. eine Rente. Wir, die wir die Spender vertraten, waren beim Ausgeben der 100 Birr sehr beschämt.
Am späten Nachmittag hat man uns eine Überraschung angekündigt. Wir dachten, die Schwestern wollten uns vielleicht in ein einheimisches Lokal führen. So fuhren wir in unserem täglichen Afrika-Dress mit Stiefeln und alter Jeans los. Wir kamen auf ein von Wächtern gesichertes Gelände. Als wir ausstiegen, war die Überraschung perfekt. Der Botschafter des Vatikans hatte die „Marys“ und uns zum Abendessen in seine Residenz geladen. Freundlich und völlig unkompliziert begrüßte der Nuntius jede Schwester und uns persönlich. Dass unser Outfit dem Anlass nicht gerecht wurde, störte ihn überhaupt nicht.
In der Tischrede gab er den Anlass der Einladung bekannt. Der Botschafter wollte mit dieser Einladung den Dank und die Anerkennung für die Leistungen der Helper´s of Mary zum Ausdruck bringen. Ebenso bedankte er sich bei den Spendern und Helfern aus Deutschland, für die wir stellvertretend anwesend waren.
Diesen Dank möchten wir weiterleiten an alle Unterstüzer und Spender mit der Bitte, den “Marys“
in ihrer Arbeit weiterhin zur Seite zur stehen.
Sie können nur das weitergeben, was sie an Spenden erhalten.


Anheri – Kinder- und Leprahilfe Dülmen e.V.
Bernd Schmitz
www.Andheri.de/Duelmen
Spendenkonto: Sparkasse Westmünsterland
IBAN: DE36 40154530 00 1801900

Zur Bildergalerie >>>

BlattkartenIn dem abgelegenen Dorf Sakko in Äthiopien leben in äußerster Armut und ihre Felder bringen wegen häufiger Missernten kaum Ertrag.
Wenn die kärgliche Ernte aufgebraucht ist und die Monate bis zur nächsten
Ernte überbrückt werden müssen, ist Hunger an der Tagesordnung.


Die Marys hatten eine kreative Idee:
Sie lehrten einigen einheimischen Frauen, Grußkarten anzufertigen.
Frische Bananenblätter in unterschiedlichen Farben und Schattierungen
werden mit dem heißen Bügeleisen gepresst und dann in die gewünschte
Form geschnitten und auf Karten zu kunstvollen Bildern zusammengefügt.
Jede Frau fertigt am Tag fünf oder sechs dieser Karten.


Vor neun Jahren begannen die Schwestern mit zwei Frauen, heute arbeiten
bereits 18 Frauen in diesem Projekt und verdienen sich damit einen Teil ihres Lebensunterhaltes. Auch unsere Gruppe versucht, die Schwestern zu unterstützen-.


Wir bieten Ihnen diese Karten zum günstigen Preis von 1,80 € je Doppelkarte
mit Umschlag (zuzüglich Porto) an.
Sie können auswählen zwischen Blumenmotiven, ländlichen äthiopischen Szenen oder Weihnachtskarten.


Bestellungen bitte an:
Kinder- und Leprahilfe Andheri e.V. Dülmen, Klarengrundstr. 65, 50226 Frechen,
oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die Schwestern in Sakko sind Ihnen für jede Unterstützung dieses Projektes sehr dankbar!

buchDies ist der Titel eines neuen Buches von Dr. Ernst Pulsfort, Leiter der Berliner Andheri-Gruppe. Es berichtet über die Arbeit der deutschen Ordensfrauen Schwester Anna Huberta Roggendorf aus Mechernich und Schwester Priscilla Lehmkuhl aus Dülmen, die Indien zu ihrer Heimat gemacht haben. Auf 233 Seiten (22,5 cm x 19,5 cm, Hardcover) inklusive über 40 Fotos präsentiert Ernst Pulsfort ein wertvolles Buch, das sehr informativ und mit einem Preis von 11,80 Euro äußerst günstig ist. Der Erlös aus dem Verkauf ist für die „Helpers of Mary“ bestimmt.
Sie können das Buch im örtlichen Buchhandel bestellen unter:
Ernst Pulsfort „Eine deutsch-indische Geschichte – Anna Huberta Roggendorf und die ‚Society of the Helpers of Mary‘“, ISBN 978-3-00-034360-5, 11,80 Euro.

Logo RoggendorfDie Anna Huberta Roggendorf Stiftung wurde am 6. Oktober 2010 in Berlin ins Leben gerufen mit der Zielsetzung, die Arbeit der „Helpers of Mary“ nachhaltig zu finanzieren. Im Laufe der kommenden Jahre hoffen wir, das Stiftungskapital so erhöhen zu können, dass wir langfristig tatkräftig helfen können. ?
Alle Zustiftungen ermöglichen als Sonderausgabe volle steuerliche Abzugsmöglichkeit. Die Stiftung ist berechtigt, entsprechende Zuwendungsbescheinigungen auszustellen. ??
Auch können Sie die Anna Huberta Roggendorf Stiftung durch ein Darlehen unterstützen, das jederzeit binnen einer Frist von drei Monaten wieder gekündigt werden kann und zurück gezahlt wird. Der Zinsertrag aus der Anlage des Geldes fließt unmittelbar steuerfrei der Stiftung zu und wird dort zur Verwirklichung des Stiftungszwecks verwendet.??
Die Anna Huberta Roggendorf Stiftung arbeitet eng mit unserer Gruppe und den anderen Vereinen und Gruppen zusammen, die ebenfalls die „Marys“ unterstützen. ?
Die Stiftung arbeitet ausschließlich ehrenamtlich; alle Erträge werden zu 100 Prozent an die „Marys“ abgeführt. Die Vorstandsmitglieder der Stiftung stehen mit den „Marys“ in engstem Kontakt und besuchen jährlich auf eigene Kosten die geförderten Projekte der „Marys“, so dass eine größtmögliche Effizienz bei der Realisierung aller Hilfs- und Entwicklungsprojekte erzielt werden kann.
Wenn Sie Interesse haben und mehr über diese Stiftung erfahren möchten, können Sie uns gerne ansprechen.

Möchten Sie in unserem Team mitarbeiten? Wir suchen noch einige jüngere und jung gebliebene Frauen, Männer oder Ehepaare aus Dülmen oder Frechen und Umgebung, die sich für die Arbeit der Marys in Andheri interessieren und aktiv in unserem Team mitarbeiten möchten, z.B. durch Mithilfe bei Aktionen, Verteilen von Rundbriefen und ähnlichen Tätigkeiten Wenn Sie sich angesprochen fühlen, melden Sie sich bitte bei uns. (Kontaktadresse siehe Kontakt)

dzi