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Die Katastrophe in Äthiopien

Infos in unserem Rundbrief auf den Seiten 3 und 4

Helpers of Marys helfen mit Ernährungsprogramm

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WeihnachtsgeschichteDiese Worte sagte Schwester Priscilla bei einem Vortrag in der damaligen Mütterschule, als sie 1962 nach 32 Jahren zum ersten Mal wieder ihre Heimatstadt Dülmen besuchte.
Schwester Priscilla geb. Antonia Lehmkuhl wurde am 3. Oktober 1899 in Dülmen geboren. 1920 trat sie in den Orden der „Töchter vom Hl. Kreuz“ ein und legte am 3. Januar 1921 ihre ersten Gelübde ab. Ihr größter Wunsch war es, in die Mission zu gehen. Anfang 1931 kam sie nach Indien. Ein Jahr später kam auch Schwester Anna Huberta Roggendorf aus Mechernich in dieses Kinderheim St. Catherine’s Home in Andheri.
In langjähriger gemeinsamer Arbeit haben Schwester Anna Huberta und Schwester Priscilla zusammen mit anderen Schwestern das Heim zu einem blühenden Kinderdorf ausgebaut. Dieses Heim, wo teilweise bis zu 900 Waisenkinder lebten, war damals in seiner Art einmalig: Kinder aller Kasten und Rassen fanden hier ein Zuhause. Die Schwestern bauten eine notdürftige Hütte nach der anderen und schliefen ansonsten unter freiem Himmel. Das Essen mussten sie sich oft zusammenbetteln, um die wachsende Zahl der Kinder ernähren zu können.
Die Kraft trotzdem nicht zu verzweifeln, nicht zu resignieren nahm Schwester Priscilla aus ihrem grenzenlosen Gottvertrauen und tiefen Glauben. Sie gab den Kindern das Wichtigste, was ein Kind zum Leben braucht: Liebe. Die Schwestern brachten es fertig, dass jedes Kind sich geliebt fühlte und geborgen wusste. Vielen tausend Kindern waren sie im Laufe der Jahre Mutter.
Aus gesundheitlichen Gründen musste Schwester Priscilla im Frühjahr 1980 ihre Arbeit in Andheri aufgeben und lebte dann im Schwesternhaus ihres Ordens Maria Frieden in Telgte. Nach langer schwerer Krankheit starb Schwester Priscilla am 18. Dezember 1985 und ist auf dem Friedhof in Telgte begraben.
Schwester Priscilla war eine außergewöhnliche Frau. Ihr schlichtes einfaches Wesen und ihre unendlich liebevolle Ausstrahlung und Güte haben viele Menschen erfahren. Sie wird in den Herzen aller Menschen, die sie kannten und für die sie gearbeitet hat, unvergessen bleiben.

Anlässlich ihres 30. Todestages haben wir aus verschiedenen Quellen, Briefen und Tonbandaufzeichnungen Texte zusammengestellt und eine kleine Broschüre mit einigen Fotos erstellt.
Sie sollen einen Eindruck vermitteln von ihrer bewundernswerten Arbeit, ihrem entbehrungsreichen Leben und ihrem selbstlosen Dienst für Kinder und Notleidende in Indien.

DVD"Indiens Zukunft in Frauenhänden" heißt ein 30-minütiger Dokumentarfilm über die Helpers of Mary, der von Sponsoren finanziert wurde. Nach rund zweieinhalb Jahren Vorbereitung ist dies der Höhepunkt eines großen Gemeinschaftsprojektes, das von insgesamt 11 Vereinen, die die Marys unterstützen, getragen wird. Geboren wurde die Idee, einen professionellen Film über die Helpers of Mary zu drehen, auf einem der alljährlichen Netzwerktreffen der Andheri-Helferkreise. In einer intensiven Teamarbeit gelang es, aus einer Flut von Bildern, Tönen, Eindrücken und kleinen Episoden einen runden, komprimierten und bewegenden Film über die Arbeit der Marys zu machen
(Sie können diesen Film auf DVD gerne gegen eine Spende bei uns bestellen.)

 

„Nächstenliebe und Solidarität sind keine Frage der Entfernung, sondern der Weg zu mehr Menschlichkeit“, so schreibt uns die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen in ihrem Grußwort zu unserem 40-jährigen Jubiläum (das gesamte Grußwort als PDF).


Der Bischöfliche Kaplan und Privatsekretär des Bischofs von Münster Dr. Felix Genn schreibt uns zum Jubiläum:
„Der Bischof möchte Ihnen einen ausdrücklichen Dank für Ihr Engagement für die Waisen und HIV-Kinder, die Leprakranken und benachteiligten Frauen und Mädchen in so vielen Ländern der Welt aussprechen...“ (das gesamte Grußwort als PDF)


Pfarrerdechant Trautmann, Dülmen:
„Am Anfang stand eine Vision. Nach 40 Jahren kann man sagen: Ihr Engagement hat sich bewährt“, das sagte der Pfarrdechant Markus Trautmann im Festgottesdienst in St. Viktor in Dülmen.


Der Besuch der Generaloberin der Helpers of Mary und Schwester Reshmi aus dem Führungsteam des Ordens zu unserem 40-jährigen Jubiläum war ein großes Ereignis. Die Filmvorführung am Samstag, der Festgottesdienst mit der Chorgemeinschaft Dülmen am Sonntag in St. Viktor und der anschließende Empfang waren für die Besucher sehr beeindruckend. Alle waren von der Begegnung mit den offenen und freundlichen Schwestern begeistert.


Weitere Informationen finden Sie unter „Presse 2014“

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